Das Leben ist eine Baustelle
Der junge Fleischer Jan gerät in Berlin in eine Straßenschlacht. Dabei lernt er die geheimnisvolle Vera kennen, die er gegen die anstürmenden Polizisten verteidigt. Eine Nacht mit fatalen Folgen. Denn am nächsten Tag ist Jan nicht nur seinen Job los, er erhält auch noch eine Geldstrafe. Immerhin bringt ihn die Zeit, die er mit seiner neuen Freundin Vera verbringt, auf andere Gedanken. Als ihm jedoch ein Mädchen, mit dem er einmal zusammen war, beichtet, daß es HIV-positiv ist, scheint Jans Leben endgültig aus den Fugen zu geraten.
Mit Jürgen Vogel, Christiane Paul, Christina Papamichou, Meret Becker, Ricky Tomlinson,Armin Rohde, Martina Gedeck, Andrea Sawatzki, Heino Ferch, Richy Müller; Regie: Wolfgang Becker
Kritiken
Der Film wurde von der deutschen Kritik wohlwollend bewertet.
Laut Rudolf Worschech von epd Film sei Wolfgang Becker das „große Kunststück“ gelungen, über alltägliche Dinge wie Geld, den Tod, Jobs, Wohnungssuche und die Liebe zu drehen und seinen Figuren doch einen Schimmer jenes „bigger than life“ zu verleihen, das das Kino brauche.
Michael Fischer von Associated Press bezeichnete den Film als eine „Alltagsskizze aus dem heutigen Berlin“.
„Ein episodenhafter Film, pendelnd zwischen Komik und Melancholie. Er lebt von der Präzision seiner Beiläufigkeit und zeichnet in einer geschickt verknüpften Folge von Einzelschicksalen ein nüchternes Bild vom Leben in der deutschen Hauptstadt. Ein bemerkenswert anregender Versuch, Alltagswirklichkeit und das Schwinden sozialer Beziehungsmuster im Medium der Komödie zu reflektieren.“
Lexikon des internationalen Films
Auszeichnungen
Der Film nahm 1997 am Wettbewerb der Berlinale teil, ging bei der Preisvergabe allerdings leer aus.
Beim Deutschen Filmpreis gewann Jürgen Vogel das Filmband in Gold in der Kategorie „Beste darstellerische Leistung – männliche Hauptrolle“. Martina Gedeck gewann den Preis in der Kategorie „Beste darstellerische Leistung – weibliche Nebenrolle“ (neben dem für Rossini).
Die Produktion erhielt ein Filmband in Silber in der Kategorie „Bester Film“.
Bei der Verleihung der Goldenen Kamera gewann Christiane Paul 1998 den Nachwuchsdarstellerpreis, die Lilli Palmer & Curd Jürgens Gedächtniskamera.
Wolfgang Becker wurde 1997 mit dem Preis der deutschen Filmkritik für den besten Spielfilm ausgezeichnet.
Daten
Deutschland 1997
Laufzeit: 118 Minuten
Freigegeben: ab 12 Jahren
Bild: 4:3 Farbe
Ton/Sprachen: Deutsch
System
VHS-Videokassette
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Zustand
gebraucht, sehr gut,
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