Der letzte Akt
Die letzten 10 Tage vor dem Untergang
Der erste Spielfilm über die letzten Tage Adolf Hitlers und den Untergang des Dritten Reiches - inszeniert von G. W. Papst.
1945 stehen die Russen kurz vor der Eroberung Berlins. Deutschlands Lage ist katastrophal, Adolf Hitler will das nicht wahrhaben und befindet sich mit Generälen und seinem Gefolge im Bunker unter der Reichskanzlei. Für ihn ist der Krieg nicht verloren, so gibt er Befehle an Armeen, die als solche kaum mehr existieren. Hauptmann Wüst gelangt zum Führerbunker und bittet um eine Audienz bei Hitler. Die Russen rücken immer näher, die Lage ist aussichtslos. Hitler heiratet Eva Braun und vor seinem Freitod gibt er einen letzten Befehl: Die Berliner S-Bahn-Tunnel sollen geflutet werden, damit der Feind nicht weiter vordringen kann. Hitler ist klar, dass sich in den Bahntunnels viele Verwundete Soldaten und Zivilisten befinden.
Mit Oskar Werner, Albin Skoda, Lotte Tobisch, Willy Krause, Erich Stuckmann, Erland Erlandsen, Curt Eilers; Regie: G. W. Pabst
Kritiken
Gedreht wurde Der letzte Aktt zum Teil in echten Bunkeranlagen in Baden bei Wien, am Gelände des heutigen Flughafens Wien-Schwechat und in den Studios Sievering der Wien-Film. Die sehr realistischen Szenen der Überflutung der Berliner S-Bahn-Station (im Original durch die Sprengung des Nord-Süd-Tunnels) drehte man im Winter 1955 im großen Becken des Thermalstrandbades Baden bei Wien.
„Nach einer Filmnovelle von Erich Maria Remarque entstandener Film, mit dem sich Pabst auf seine pazifistischen Anfänge besann; die in quasi-dokumentarischem Stil verfilmten authentischen Ereignisse werden inszenatorisch geschickt, letztlich aber zu uneinheitlich mit kolportagehaften Handlungselementen verbunden. Eine moralisch und politisch überzeugende Auseinandersetzung findet dadurch nicht statt.“
Lexikon des internationalen Films
Auszeichnungen
Der Film war nur kurze Zeit in den deutschen Kinos zu sehen. Die Filmbewertungsstelle verwehrte ihm das Prädikat „besonders wertvoll“, weil er Hitler in einem „historisch nicht ganz überblickbaren Raum“ darstelle und zudem eine „bewusste Meinungslenkung“ sei. In anderen Ländern war der Film erfolgreicher, insgesamt verkaufte er sich in 52 Staaten.
Daten
BRD/Österreich 1955
Laufzeit: 107 Minuten
Freigegeben: ab 12 Jahren
Bild: 4:3 (1.33:1) Schwarzweiß
Ton/Sprachen: Deutsch (Dolby Digital 2.0 Mono)
Bonusmaterial
Booklet, Buchschuber, Original-Kinotrailer, Biografien, Filmpalast-Trailer
System
DVD
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Zustand
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