Winchester 73

Winchester 73
Winchester 73 (VHS-Videokassette)

Im amerikanischen Westen ist die 'Winchester 73', das berühmte Repetiergewehr des Jahrgangs 1873, ein höchst begehrenswerter Besitz. Bei einem Wettschießen in Dodge City wird eine solche Waffe daher zum Streitobjekt zweier Meisterschützen. Doch eine noch viel ältere Rivalität verstrickt die beiden in einen dramatischen Konflikt. In dessen Verlauf geht das Gewehr durch viele Hände und hinterlässt dabei eine blutige Spur. Als es schließlich zum spannenden Showdown zwischen den beiden Todfeinden kommt, spielt die legendäre Winchester-Büchse dabei eine dramatische Rolle.

Mit James Stewart, Shelley Winters, Stephen McNally, Dan Duryea, Millard Mitchell, Charles Drake, John McIntire, Jay C. Flippen, Will Geer, Rock Hudson, Tony Curtis; Regie: Anthony Mann

Kritiken

In der Nachbetrachtung wird Winchester ’73 äußerst positiv bewertet. Gelobt wird der Film in zahlreichen Besprechungen vor allem für die Filmstruktur, die Beziehungen zwischen den Charakteren, die Darsteller und die Inszenierung.

Das Lexikon des Internationalen Films fasst diese Argumente in zwei Sätzen zusammen: „Ein spannender, psychologisch sehr sorgfältig fundierter Western, der bei allem Aktionsreichtum das Geschehen in ruhigen, kalkulierten Einstellungen vermittelt, die der Landschaft und den sorgsam rekonstruierten Interieurs breiten Raum lassen.“ Für die Bewertung der Schauspieler fügt das Lexikon nur ein einfaches „Ausgezeichnet gespielt“ hinzu.

Thomas Jeier bescheinigt dem Film in einer von ihm erstellten Übersicht über den Western-Film, „eine der spannendsten und am besten fotografierten Schießereien in der Geschichte des Westernfilms“ zu zeigen.[14]

Winchester ’73 wird in späteren Rezensionen oft als Wendepunkt des Western und Startpunkt des Edelwestern genannt. Dabei wird der Erfolg von Winchester ’73 an den Kinokassen auch immer als Beginn für die Produktion von teureren Westernfilmen genannt, der den großen Erfolg und die Wiederbelebung des amerikanischen Westerns in den 1950ern einläutete.

So schreiben Ulrich Gregor und Enno Patalas in ihrer ausführlichen Filmgeschichte: „[Anthony Mann] ist wie keinem anderen die Regeneration des Western zu verdanken.“

Der Western hatte in den 1940er Jahren zunehmend an Bedeutung verloren und fand vor allem in einfachen „Cowboy-und-Indianer-B-Movies“ seinen Weg auf die Leinwand. Der große finanzielle Erfolg von Winchester ’73 brachte die Studios dazu, vermehrt Gelder in die Produktion von Western zu stecken, und wird oft als Startpunkt der an den Kinokassen und bei Filmkritikern äußerst erfolgreichen Phase des amerikanischen Westernfilms bis in die 1960er Jahre gesehen.

Darüber hinaus sind die komplexeren Figuren und die darin mitschwingende kritischere Sicht auf die Besiedlung Amerikas und den Westernfilm an sich ein neuer Ansatz, den sich Winchester ’73 mit anderen Western dieser Zeit teilt. Nachfolgende Filme – in der amerikanischen Filmgeschichte auch „adultwestern“ genannt – übernehmen zum Großteil diese Sichtweise. Der Western wurde vom einfachen Abenteuerfilm zur „Spielwiese für Fragen der Macht, Moral und Politik“[17] erhoben. Neben Manns Filmen sind es u. a. die Western von John Ford, der mit Ringo und Faustrecht der Prärie schon vor 1950 ähnliche Ansätze zeigt, die den amerikanischen Edelwestern der 1950er prägten und die Motive des Spätwestern schon vorwegnahmen.

Davon unabhängig wird Winchester ’73 auch in eine Untergruppe der Western dieser Zeit eingeordnet, die vor allem die Waffen und das Schießen thematisieren. Andere Filme dieser Gruppe wie Vera Cruz (Robert Aldrich, 1956) oder Der Scharfschütze (Henry King, 1950) enthalten ebenfalls Duelle und die Verehrung von Waffen oder zeigen das Leben besonders bekannter Schützen.

Auszeichnungen

Die Writers Guild of America nominierte in ihrer dritten Auszeichnungsgala 1951 das Drehbuch von Robert L. Richards und Borden Chase in der Kategorie des besten Drehbuchs für einen Westernfilm.
Winchester ’73 verlor jedoch gegen Der gebrochene Pfeil (Delmer Daves, 1950) nach einem Drehbuch von Albert Maltz, der ebenfalls James Stewart in der Hauptrolle hatte.[25] Das American Film Institute hat in seiner Liste zur Nominierung der „besten amerikanischen Filme aller Zeiten“ Winchester ’73 auf Rang 578 platziert.

Daten

USA 1950
Laufzeit: ca. 90 Minuten
freigegeben: ab 0 Jahren

Bild: 4:3 Schwarzweiß
Ton/Sprachen: Deutsch

Zustand

gebraucht

System

VHS Videokassette

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