Die Drei von der Tankstelle

Die Drei von der Tankstelle
Die Drei von der Tankstelle (VHS-Videokassette)

'Die Drei von der Tankstelle' aus dem Jahre 1930, war der kommerziell erfolgreichste UFA-Film der frühen 30er Jahre. Er entstand vor dem Hintergrund der Weltwirtschaftskrise, die in Deutschland, wie überall auf der Welt, von hoher Arbeitslosigkeit geprägt wurde. Der schwungvolle und unterhaltsame Film von Regisseur Wilhelm Thiele erfand durch den virtuosen Umgang mit Erzählung, Tanz und integrierter Musik eine neue filmische Form: das Musical. Durch ihn wurde unter anderem der Ohrwurm 'Ein Freund, ein guter Freund' populär.

Drei Freunde gehen durch dick und dünn: Willy, Kurt und Hans sind in Geldnot. Daher verkaufen sie ihren Wagen und eröffnen mit ihrem letzten Geld eine Tankstelle - und verlieben sich ausgerechnet in dasselbe Mädchen, die schöne Lilian Cossmann, Tochter des reichen Konsuls Cossmann. Doch weder der Pleitegeier noch die verzwickten Liebesangelegenheiten können sie trennen.

Mit Lilian Harvey, Willy Fritsch, Oskar Karlweis, Heinz Rühmann, Fritz Kampers, Olga Tschechowa, Kurt Gerron, Gertrud Wolle, Felix Bressart, Leo Monosson, Comedian Harmonists; Regie: Wilhelm Thiele

Kritiken

Das Lexikon des Internationalen Films stellte fest: „Der schwungvolle, sehr unterhaltsame Film erfand durch den virtuosen Umgang mit Erzählung, Tanz und integrierter Musik eine damals neue filmische Form. Er ließ die kleine Handlung mit Liedern besingen, die äußerst populär wurden und den Erfolg des Films mitbegründeten.“

Malte Hagener schrieb in Reclams Universal-Bibliothek: [Der Film umfasst] scheinbar unvereinbare Versatzstücke [wie modernistische Montagen, Slapsticknummern, Stepptanz und Brechtsche Verfremdungseffekte] […] und begründete das Genre der ‚Tonfilmoperette‘.

Der Autor und Kritiker Falk Schwarz befasste sich bei filmportal.de mit dem Film und war der Meinung, dieser enthalte eine durch den Kameramann Franz Planer „sensibel ausgeleuchtete Szene, die zu den schönsten des Films“ gehöre. Der Film habe „Charme, Tempo, Eleganz – vor allem wenn Lilian Harvey rhythmisch präzise die Beine“ schwinge und dazu noch singe – da strahle sie „Herzlichkeit und Natürlichkeit“ aus. Zudem habe Komponist Werner Richard Heymann „in der Frühzeit des Tonfilms unschlagbar schöne Musik geschrieben“.

"Der Film wurde am 1. Oktober 1937 von der Film-Oberprüfstelle verboten, nachdem er erst knapp zwei Jahre zuvor zugelassen worden war. Dem NS-Regime passte soviel unbeschwerte Lebensfreude und auch die Mitwirkung zahlreicher Juden nicht, sodass die zuständige Behörde die Aufführung des Ufa-Werkes 1937 mit der Begründung verbot, dass es ‚den an einen deutschen Film zu stellenden Anforderungen‘ nicht entspreche."
Die großen deutschen Film-Klassiker

Daten

Deutschland 1930
Laufzeit: 95 Minuten
freigegeben: ab 0 Jahren

Bild: 1,33:1 Schwarzweiß
Ton/Sprachen: Deutsch (mono)

Zustand

gebraucht

System

VHS Videokassette

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