Die Blechtrommel

Die Blechtrommel
Die Blechtrommel (VHS-Videokassette)

Danzig 1927. Der äußerst frühreife und hellwache Oskar ist gerade erst drei Jahre alt geworden. Und doch ist ihm bereits klar: Das kleinbürgerliche Leben der Erwachsenen kann und will er so nicht akzeptieren. Er hört einfach auf zu wachsen.
Leidenschaftlich protestiert der anarchische Zwerg fortan auf seiner Blechtrommel gegen fanatische Nazis und deren feige Mitläufer. Immer wieder erhebt er seine Stimme gegen die muffigen Spießer der Weimarer Republik und deren derbe Erotik. So schrill, bis Glas zerspringt. Erst als nach dem Krieg eine menschliche Zeit beginnt, beschließt Oskar, wieder am Leben teilzunehmen, und wächst weiter.

Mit David Bennent, Alexander Richthofen, Anatole Dauman, Andréa Ferréol, Angela Winkler, Beata Pozniak, Bernd Lepel, Berta Drews, Bruno Thost, Charles Aznavour, Mario Adorf,Dagmar Niefind, Daniel Olbrychski, Dietrich Frauboes, Eberhard Junkersdorf, Emil Feist, Ernst Jacobi, Franz Seitz, Fritz Hakl, Gerda Blisse, Günter Grass, Hans-Dieter Schwarz, Heinz Bennent, Helmut Brasch, Henning Schlüter, Herbert Behrendt, Igor Luther, Ilse Pagé, Inge Heer, J. Kapinski, Jean-Claude Carrière, Joachim Hackethal, Karl Heinz Tittelbach, Katharina Thalbach, Käthe Jaenicke, Lech Grzmocinski, Marek Walczewski, Mariella Oliveri, Mario Adorf, Maurice Jarre, Mieczyslaw Czechowicz, Nicos Perakis, Otto Sander, Peter Beil, Peter Kellerhals, Piotr Dudzinski, Roland Teubner, Stanislaw Michalski, Suzanne Baron, Tadeusz Kunikowski, Tina Engel, Walter Grundauer, Werner Rehm, Wigand Wittig, Wojciech Pszoniak, Zeljko Senecic, Zygmunt HübnerAlexander Richthofen, Anatole Dauman, Andréa Ferréol, Angela Winkler, Beata Pozniak, Bernd Lepel, Berta Drews, Bruno Thost, Charles Aznavour; Regie: Volker Schlöndorff

Kritiken

„Schlöndorffs brillant inszenierte, weitgehend werktreue Verfilmung des Romans von Günter Grass. Eine opulente Bestseller-Verfilmung voller sinnlicher Kraft.“
Lexikon des internationalen Films

„Mit großem Aufwand und Staraufgebot betriebene Verfilmung des Romans von Günter Grass. (Wertung: 3 von 4 möglichen Sternen – sehr gut)“
Adolf Heinzlmeier und Berndt Schulz: Lexikon „Filme im Fernsehen“, 1990

Auszeichnungen

1979
Goldene Palme der Filmfestspiele von Cannes 1979 für den besten Film
Deutscher Filmpreis: Bester Spielfilm (Goldene Schale)
Jupiter (Kategorie: Bester Film)

1980
Oscar in der Kategorie Bester fremdsprachiger Film
Bodil Award in der Kategorie Bester europäischer Film
Goldene Leinwand
Preis des National Board of Review in der Kategorie Bester fremdsprachiger Film
Nominiert für den César in der Kategorie Bester fremdsprachiger Film

1982
Japanese Academy Award: Bester ausländischer Film

Daten

Deutschland/Frankreich 1979
Laufzeit: 136 Minuten
freigegeben: ab 16 Jahren

Bild: Farbe
Ton/Sprachen: Deutsch

Zustand

gebraucht

System

VHS Videokassette

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